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Wilkommen bei Holger Knaak
Wilkommen bei Holger Knaak 2018-11-25T14:55:02+00:00

Willkommen auf meiner Homepage.
Diese wurde 2014 eingerichtet, als ich für DIE LINKE für den Dresdner Stadtrat kandidierte.
Vorab: ich bin nicht klassisch „links“ sozialisiert sondern erst mit 35 Jahren in die Partei eingetreten. Dies vor allem, weil ich die globalisierte, zunehmend enthemmte und ganze Staaten gegeneinander ausspielende, sich seiner „westlichen“ Wurzeln (Markt, Republik, Bürgerrechte) entledigende sog. „neoliberalen“ Spielart des Kapitalismus als Todfeind der westlichen Demokratie und totalitäre Gefahr für die gesamte Menschheit ansehe. „Totalitär“ frei nach Hannah Arendt, also dass ALLE Bereiche des menschlichen Lebens den „Spielregeln“ des sog. „Neoliberalismus“ unterworfen werden. DIE LINKE war und ist die einzige der großen Parteien, die diesen „neoliberalen“ status quo nicht als „alternativlos“ ansieht sondern und den Kapitalismus, der bei aller wirtschaftlichen Effizienz dennoch system-immanent immer wieder neue sozial-ökologischen Krisen bis hin zu Kriegen verursacht, überwinden will.

„Zum andere bedeutet diese Postmodernisierung des Kapitals, dass es sich nichtwestlichen Herrschaftskulturen gegenüber öffnet und mit diesen strategische Allianzen auf ökonomischem, militärischem und politischem etcetera Gebiet eingeht. Dazu gehört natürlich auch ein ausgeprägter soziokultureller Verharmlosungsdiskurs bezüglich des antiemanzipatorischen Charakters dieser neuen Bündnispartner. So verhält sich die spätkapitalistische Elite also zunehmend nihilistisch gegenüber den Grundinhalten der eigenen, westlich gewachsenen, antifeudalen und antimittelalterlichen Leitkultur und bürdet den einheimischen Bevölkerungen die sozialen Folgekosten dieser neuen globalen Herrschaftsstrategie in Gestalt von Zuwanderungsghettos, Parallelgesellschaften, Sozialdemontage, höheren Abgabelasten, Alimentierung menschenrechtsfeindlicher Sozialmilieus etcetera auf. […] Dabei nutzt sogar die postmoderne Elite das überkommene Rechts-Links-Schema, um Verwirrung zu stiften und praktisch-kritische Widerstandsimpulse zu ersticken. Wer sich der neuen kapitalistischen Verbündungsstrategie mit nichtwestlich-despotischen Herrschaftsträgern und deren religiösen Leitkulturen widersetzt und den wachsenden Migrationsimport zusätzlicher reaktionärer Denk- und Verhaltensweisen kritisiert, wird als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „rechtslastig“, „islamophob“ etcetera gebrandmarkt. Wer demgegenüber als willfähriger Handlanger und Schönredner eingewanderter Repressionskulturen und deren totalitären Ideologien fungiert, gilt – in moralischer Ausbeutung einer noch nachwirkenden naiv-unkritischen Internationalismusideologie – als „fortschrittlich“, „aufgeschlossen“ beziehungsweise als „toleranter Gutmensch“. (Hartmut Krauss, Interview auf Telepolis).